Forschung und Normierung im Straseen- und Verkehrswesen
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    Über uns

     

    its-ch ist das schweizerische Verkehrstelematik-Gremium von Institutionen, in dem die Vertretungen von Bund, Kantonen und Städten, von Industrie, Planung, Forschung/Wissenschaft, Normung, von Verbänden und internationalen Verbindungen sowie die weiteren Interessierten zusammenarbeiten und sich mit Fragen der Verkehrstelematik im Bereich des strassengebundenen und kombinierten Personen- und Güterverkehrs befassen. Dabei orientiert sich its-ch an den Vorstellungen des Leitbildes Strassenverkehrstelematik.

     

    its-ch versteht sich als Koordinationsgremium und Plattform. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) sorgt für den Aufbau von its-ch und leitet die Plattform. Die unterschiedlichen Aufgaben von its-ch werden gemäss den Stärken und Möglichkeiten der beteiligten Institutionen aufgeteilt und an Projektgruppen delegiert. Abgesehen von der Entschädigung des Sekretariats basiert die Arbeit auf Ehrenamtlichkeit.

    Die geographische Situation der Schweiz hat zu einer starken Nutzung der verfügbaren Fläche geführt. Tunnel, Brücken und zunehmend starker Verkehr haben auf allen Verkehrsnetzen zur Einführung von verschiedenen ITS-Anwendungen und -Diensten geführt.

     

    Verschiedene aktuelle Transportsystem-Projekte in der Schweiz greifen auf die Technologien der Verkehrstelematik zurück. Eine der wichtigsten Anwendungen ist die Einrichtung eines nationalen Verkehrsmanagements für das Nationalstrassennetz (VM-CH). Die neue Zentrale hat im Jahre 2008 ihren Betrieb aufgenommen und das bestehende Verkehrsmanagement wesentlich verbessert. Zur Beschaffung der Daten dienen zwei Hilfsmittel: die automatische Verkehrszählung an ausgewählten Standorten unddie systematische Beobachtung des Verkehrs mittels Videokameras. Neu sollen Entscheide mit Hilfe von Computermodellen automatisiert und systematisiert werden.

     

    Die Verkehrsinformationszentrale Viasuisse generiert und verbreitet  Verkehrsmeldungen für die ganze Schweiz in der jeweiligen Landessprache. Angeboten werden Verkehrsinformationen für Internet, Navigation, Radio, Print und weitere Anwendungen.

     

    Die Schweiz war das erste Land, welches eine flächendeckende elektronische Gebühr für den Schwerverkehr eingeführt hat. Dieses in der Schweiz entwickelte System hat sich als sehr zuverlässig und kosteneffizient erwiesen. Im Gegensatz zur deutschen und österreichischen Maut, wird die LSVA auf allen Strassen fällig, nicht nur auf den Autobahnen

     

    Die Plattform its-ch hat sich in diesem Jahr mit folgenden Haufptaufgaben beschäftigt und die its-ch-Partner haben dazu folgende Beschlüsse gefasst:

     

    Die grossen ITS Themen der kommenden Jahre für die Schweiz erkennen, um die its-ch Intentionen darauf auszurichten.

     

    Der Bericht bildet die Inhaltliche Basis für die Tätigkeiten der Plattform its-ch für die kommenden Jahre. Die zukünftigen Themen sind:

    • Vekehrssicherheit zwischen Verantwortung und Freiheit
    • Verkehrsdaten, Privatsphäre und Datenflut
    • Mobility Pricing zur Verkehrsbeeinflussung und- finanzierung?
    • Multimodalität bedingt Verhaltensänderung
    • Kapazität und Leistung versus Umwelt und Klima
    • Hohe Verfügbarkeit verlangt klare räumlich ausgerichtete Strukture und Prozesse
    • Einbindungen der Fahrzeughersteller schaffen Synergien
    • Entwicklungen in Nachbarländern bieten Potenzial für Synergien
    • Öffentliche Akuzeptanz - Voraussetzung für ITS-Systeme und -Dienste
    • Gesucht: Finanzierungs- und wirtschaftliche Betriebsmodelle

     

    Neue Partnerschaften in der Schweiz und in den Nachbarländern für its-ch schaffen, um mit gemeinsamer Kraft auf die Ziele hinzuwirken

     

    Vorgesehen sind:

    • Aufnahme der konkreten Vorschläge zur Zusammenarbeit mit AustriaTech
    • Weiterführung der Verbindung zu ITS Network Germany und Aufnahme von Verbindungen zu ITS Austria und ITS France
    • Einladung zur Partnerschaft an ausgewählte Bundesstellen und Institutionen

     

    Das Leitbild "its-ch Landverkehr Schweiz 2025-2030" mit den its-ch Partnern entwickeln, um der Politik und der Öffentlichkeit eine Grundlage zur zukunftigen Verwendung von ITS im Verkehr anzubieten:

     

    Die its-ch-Partner stimmten einem Forschungsgesuch zu

     

    Die Finanzierung der its-ch Aktivitäten sicherstellen, um die Ziele auch längerfristig verwirklichen zu können:

     

    Es konnten keine überzeugenden neuen Lösungen gefunden werden. Beiträge der Partner gemäss ihren Möglichkeiten, Projektfinanzierung über Forschung sowie Synergien durch Kooperation und Vernetzung mit anderen ITS Plattformen werden weiterverfolgt. Gestützt auf die durchgeführte Befragung der Partner im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung und die Erwartungen der Partner its-ch wird eine Lagebeurteilung durchgeführt.

     

    Der Wissensvermittlung in der breiten Öffentlichkeit und an die Entscheidungsträgern über das Thema ITS kommt erste Priorität zu.ITS-Anwendungen leisten einen Beitrag zum Verkehrsmanagement und zum Umweltschutz. Hauptstossrichtung für die nächsten Jahre ist die Verkehrssicherheit im Strassenverkehr. ITS kann die Verkehrssicherheit wesentlich verbessern und die Zahl der Verkehrsopfer erheblich verringern.